Blutzuckerkontrolle

Erhöhte Blutzuckerwerte sind eine weithin anerkannte Reaktion auf eine kritische Erkrankung. So müssen rund zwei Drittel der auf die Intensivstation eingelieferten Patienten mit einer Insulin-Infusionstherapie behandelt werden.

Die Vorteile der Vermeidung von Hyperglykämie bei kritisch kranken Patienten sind erwiesen und bekannt, doch die Insulintherapie birgt das Risiko von Hypoglykämien und Verletzungen. Die Schwierigkeit bei der Gewährleistung gleichbleibender Blutzuckerkonzentrationen hat dazu geführt, dass Pflegeprotokolle in nordwesteuropäischen Intensivstationen sehr variabel bleiben und 80 % der Intensivstationen Probleme mit der Umsetzung ihrer angenommenen Protokolle anführen.

Blutanalysen stehen bei vielen dieser Probleme im Mittelpunkt. Eine häufige Blutzuckermessung ist für die optimale Kontrolle der Insulintherapie von entscheidender Bedeutung, und Protokolle schreiben häufig stündliche Blutzuckermessungen vor, bis die Stabilität des Patienten erreicht ist. Bei allen Änderungen, die sich auf den Blutzuckerspiegel auswirken können, wie Änderungen der Insulinzufuhr oder der Mahlzeiten, muss auf stündliche Messungen zurückgegriffen werden, bis die Stabilität  festzustellen ist.

Ein Problem, auf das Klinikmitarbeiter häufig hinweisen, ist der Zeitaufwand für die Umsetzung von Protokollen. Zeitdruck kann dazu führen, dass Messungen nicht so häufig wie notwendig durchgeführt werden oder dass bei der Kontrolle zur Vermeidung des Risikos von Hypoglykämien die Spanne der akzeptierten Blutglukose-Zielwerte breiter gefasst wird.

Das Proxima-System ermöglicht die schnelle Messung von Blutzuckerspiegeln direkt am Patientenbett, wodurch die häufige Messung arterieller Blutproben einfacher wird und das Pflegepersonal bei der Aufrechterhaltung der Blutzuckerkontrolle unterstützt wird.

 

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