Isolierter Patient

Proxima: Echte Infektionsprävention

Wenn Patienten wegen ansteckender Infektionen oder eines geschwächten Immunsystems isoliert werden müssen, kann dies die Arbeitsbelastung der Intensivstation signifikant erhöhen. Strenge Protokolle haben zum Ziel, die Kontakt- oder aerogene Übertragung von Krankheitserregern zu unterbinden.

Es wurde jedoch festgestellt, dass Patienten in Isolierräumen im Vergleich zu nicht isolierten Patienten einem erheblich höheren Risiko einer beatmungsassoziierten Pneumonie, von Fehlern bei der Verabreichung oder Verschreibung von Antikoagulantien, sowie von Hyperglykämie und Hypoglykämie ausgesetzt sind [1].

Die Messung von Blutproben bleibt ein Schwachpunkt bei isolierten Patienten. Potenziell infektiöse Proben werden zur Messung in einem zentralen Blutgasanalysegerät aus dem Isolierraum heraus transportiert, wodurch das Risiko einer Kontaktübertragung steigt. Häufig muss zur Entnahme der zu analysierenden Probe auf  Reservepersonal zurückgegriffen werden. Steht dieses gerade nicht zur Verfügung, kann dies die Zeit bis zum Ergebnis möglicherweise verzögern. Alternativ dazu muss die Pflegekraft vor Verlassen des Isolierraums den Kittel ablegen und bei der Rückkehr zum Patienten wieder anziehen. 

Das Proxima-System bietet echte Infektionsprävention und eine bessere Überwachung  intensivmedizinisch betreuter Patienten durch eine isolierte Messung und die Minimierung der Handhabung von Blut. Blutproben werden direkt am Patientenbett analysiert, ohne dass hierzu potenziell infiziertes Blut aus dem Isolierraum transportiert werden muss. Die Isolationsbarriere muss somit weniger häufig durchbrochen werden.

Wenden Sie sich an Sphere Medical, um eine Vorführung von Proxima zu vereinbaren.

1. Zahar, J.R., Garrouste-Orgeas, M., Vesin, A. et al. Intensive Care Med (2013) 39: 2153.